Komplette neue Projekte werden in vier sequenziellen Schritten gebaut. Jeder Schritt eigenes Terminal. Wissen wandert von Schritt zu Schritt über Markdown-Dateien, nicht über Chats.
Wenn etwas Neues entsteht: ein Workflow, der noch nicht existiert. Eine App. Eine Integration. Eine größere Idee, die du noch nicht durchdacht hast. Der Flow zwingt dich, vor dem Coden zu denken, und vor dem Denken zu fragen.
Jeder Schritt produziert ein Markdown-File. Das nächste Terminal liest dieses File und baut darauf auf. Chats sind Werkzeuge, keine Wissensspeicher. Wenn du das Context-Fenster überlaufen lässt, verlierst du Substanz. Stattdessen: jeder Schritt = neues Terminal, neuer Chat, aber dieselbe Markdown-Wahrheit.
Neues Terminal mit cr. Du wirfst die Idee rein, Claude stellt Fragen, klärt Optionen, schreibt mit.
1. Im Dialog bleiben, bis es passt.
Du führst den Dialog so lange weiter, bis die KI keine Nachfragen mehr hat und du keine Nachfragen mehr hast. Das Gefühl muss sein: dieser Schritt ist wirklich abgeschlossen.
2. Dann diese beiden Anweisungen in einer Nachricht zusammen schicken:
3. Danach: /shutdown. Dieses Terminal schließen, neues öffnen.
Neues Terminal mit cr. Du fügst den Prompt aus Schritt 1 ein. Claude geht tiefer: Constraints, Architektur-Optionen, Risiken, welche Patterns im Workspace schon existieren.
1. Im Dialog bleiben, bis es passt.
Du führst den Dialog so lange weiter, bis die KI keine Nachfragen mehr hat und du keine Nachfragen mehr hast. Erst wenn der Explore-Schritt wirklich rund ist, geht's weiter.
2. Dann diese beiden Anweisungen in einer Nachricht zusammen schicken:
3. Danach: /shutdown. Dieses Terminal schließen, neues öffnen.
Neues Terminal mit cr. Prompt aus Schritt 2 einfügen. Claude schreibt einen Implementierungsplan in Detailtiefe: Datei für Datei, Schritt für Schritt, Validierungs-Checkliste, Erfolgskriterien.
1. Im Dialog bleiben, bis es passt.
Du gehst den Plan mit der KI durch, bis beide Seiten zufrieden sind. Keine Lücken, keine offenen Fragen.
2. Dann diese beiden Anweisungen in einer Nachricht zusammen schicken:
3. Danach: /shutdown. Dieses Terminal schließen, neues öffnen.
Neues Terminal mit cr. Implementierungsplan einfügen. Hier passiert die echte Magie: Dateien werden geschrieben, Code wird gebaut, Tests laufen.
1. Im Dialog bleiben, bis es passt.
Du begleitest den Build, gibst Feedback, korrigierst. Iteration für Iteration, bis Claude sagt: ich bin fertig.
2. Selbst prüfen.
Sobald Claude sagt, die Implementation ist abgeschlossen, prüfst du eigenständig, ob wirklich alles passt. Funktioniert es? Sieht es so aus, wie du willst? Falls nicht: nennst du im Chat einfach deine Änderungen, so lange bis du wirklich zufrieden bist.
3. Danach: /shutdown. Fertig.
Bei der Nutzung von Claudes Kontextfenster ist eines das Wichtigste: nie ausreizen. Gerade wenn du etwas Wichtiges baust, ein neues Projekt, das über längere Zeit läuft.
Deshalb jedes Mal: /shutdown, Terminal schließen, neues Terminal öffnen. So holst du auf jeden Fall das Maximum aus jeder Session raus.
Idee formen, Optionen klären. Output: Markdown.
Discovery vertiefen, Constraints klären. Output: Markdown.
Implementierungsplan in Detailtiefe. Output: Markdown.
Plan ausführen. Hier wird gebaut.
Nach jedem Schritt. Saubere Übergabe an den nächsten.
Jeder Schritt startet im neuen Terminal mit cr.